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unbekannte letzte Funde :)
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Nando Offline
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Beitrag #1
unbekannte letzte Funde :)
Hallo Pilzfreunde,
einige Funde der letzten Tage waren mir wieder unbekannt. Vielleicht kann mir jemand bei der Bestimmung helfen.

Ich habe mal die Pilznamen eurer Bestimmungshilfe blau gefärbt.


1. Verblassender Täubling? - Birkenwald Kippe (Hochhalde)
       

2. Grasgrüner Birken-Täubling? - Birkenwald Kippe (Hochhalde)
   

3. Rotbrauner Milchling (Lactarius rufus) ? Birkenwald Kippe (Hochhalde)
       

4. ??? - Weg am Rande eines Lärchenwaldes, bei einem ehemaligen Tagebausee
   

5. Dunkler Duft-Milchking? - im Lärchenwaldes, bei einem ehemaligen Tagebausee
   

6. Stockschwämmchen (Kuehneromyces mutabilis) - an Baumstamm in einem Eichenwald
   

7. Erbsenstreuling (Pisolithus arhizos)
   

danke,
Nando
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.06.2009 14:22 von Nando.)
06.06.2009 14:18
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Nando Offline
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Beitrag #2
RE: unbekannte letzte Funde :)
8. Grubenlorchel?
           

9. Blasenförmiger Becherling? - am Rande eines Eichenwaldes, in Futterplatz
   

10. ??? - auf Baumstumpf in einem Buchenwald
       

11. ??? - in einem Buchenwald
   

12. evtl . Schwefelporling (Laetiporus sulphureus) - auf einem Baumstumpf in einem Eichen-Buchen-Mischwald
   

Soo, das waren erst einmal alle. Smile
Bei den Fragezeichen habe ich selber noch keinen vergleichbaren im Internet/Pilzbuch gefunden, suche aber noch.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.06.2010 13:26 von Nando.)
06.06.2009 14:41
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mykologicus Offline
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Beitrag #3
RE: unbekannte letzte Funde :)
Hallo Nando,
bei Pilzen halte ich mich einigermaßen zurück. Aber der mit Kartoffelbovist + Fragezeichen würde ich für einen Erbstenstreuling halten. Auch wenn ich so einen selbst noch nie gefunden habe. Die im Schnittbild oben größere und nach unteren kleiner werdende Netzzeichnung habe ich abgebildet beim Erbsenstreuling gesehen.
Die Grubenlorchel hätte ich auch so vermutet.
Beim allerletzten würde ich so aus dem Bauch heraus an den Schwefelporling denken. Auch wenn er schon reichlich ramponiert und in der Farbe gar nicht schwefelgelb aussieht.
Aber wir haben genügend Pilzkenner, die das weiter eingrenzen können.

Eine Bemerkung noch: Wenn die Funde durchnummeriert wären, wäre die Zuordnung der Kommentare dazu einfacher bzw. eindeutiger.

Liebe Grüße Sabine

Liebe Grüße Sabine
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Der Mensch muss sich in die Natur schicken;
aber er will, dass sie sich in ihn schicken soll.
Immanuel Kant (1724 - 1804)
06.06.2009 15:54
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Nando Offline
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Beitrag #4
RE: unbekannte letzte Funde :)
Hallo Sabine,
der Erbstenstreuling sieht 7. vom Schnittbild her sehr ähnliche. Der Kartoffelbovist sieht ehrlich gesagt auch anders aus. Bei 12. habe ich gar nicht an den Schwefelporling gedacht, das könnte sein. Smile

An die Durchnummerierung habe ich schon gedacht, allerdings im Trubel vergessen.

thx,
Nando
06.06.2009 16:15
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Holgi61 Offline
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Beitrag #5
RE: unbekannte letzte Funde :)
Smile Guten Morgen Nando,

nicht nur das Nummerieren wäre hilfreich. Ohne nähere Angaben sind die meisten nur nach Bild nicht zu bestimmen und bei den Täublingen und Milchlingen geht oft Sad makroskopisch gar nichts. Wenn Du ein paar der folgenden Angaben nachlieferst, könnte man einige zumindest eingrenzen.

Die wichtigen Merkmale sind folgende:

- Durchmesser des Hutes
- Länge des Stiels
- Höhe des gesamten Fruchtkörpers
- Beschaffenheit des Hutes (schmierig, trocken, glatt, rau, etc.)
- Verfärbung des Fruchtkörpers auf Druck
- Verfärbung des Fruchtkörpers im Schnitt
- Geruch
- Standort, Bäume in der Nähe, wichtig auch ob Nadel- oder Laubholz
- Ökologie des Bodens (sauer, kalk, basenreich, etc.)

- evtl. Sporenpulver (vor allem bei Täublingen)
- evtl. Geschmack (bei Täublingen und Milchlingen)

Beim fotografieren solltest Du auf folgendes achten:

Bild des Pilzes von:
- oben
- unten
- komplett samt Stielbasis
- Querschnitt

Umso mehr Angaben gemacht werden, umso präziser werden die Antworten sein.

Ich habe schon so oft daneben gelegen mit meinen Bestimmungen weil ich Kleinigkeiten nicht beachtet habe. Z.B. Bild 10, ohne die Lamellen und ihre Haltung erkennen zu können, kann ich ihn nicht bestimmen. Es könnte ein Dachpilz sein, aber evtl. auch der breitblättrige Samtfußrübling, oder noch etwas ganz anderes.

Cool
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.06.2009 09:31 von Holgi61.)
07.06.2009 09:27
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Nando Offline
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Beitrag #6
RE: unbekannte letzte Funde :)
Hallo Gerd,
danke für deine Unterstützung. Alright

Beim Ausbau meiner Pilz- und Pflanzenkenntnisse befinde ich mich noch im Anfang. Wink
Im Prinzip möchte ich einen besseren Überblick über die gefundenen Pilzarten und Pflanzen gewinnen.

Es soll mir mal möglich sein, anhand der dort wachsender Bäume, Pflanzen und Pilze, festzustellen, ob es zum Beispiel ein gutes Waldgebiet für Eichenrotkappen ist. Smile

Ich möchte es noch nicht 100% wissen, welchen Pilz genau ich gefunden habe. Mir reicht es schon, wenn ich ein paar Möglichkeiten vor Augen habe und die Wahrscheinlichkeiten anderer Pilze eingrenzen kann.


Hier noch ein Foto des Pilzes zu 6. (evtl. Stockschwämmchen).
Aus dem selben Eichenwald, wie erstes Foto an anderen Baumstumpf.
   

Erkennst du hier den gleichen Pilz?
Aus einem Waldstück mit jungen Eschen an einem rekultivierten Tagebau.
       

bis dann,
Nando
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.06.2009 02:25 von Nando.)
08.06.2009 02:23
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Nando Offline
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Beitrag #7
RE: unbekannte letzte Funde :)
Hallo Holger, hallo Gerd,
ich habe heute mal den Merkzettel von Holger mit im Wald dabei gehabt Wink ( Angaben zur Bildbestimmung ).

zu 3.
Ich denke, dass es sich um den Rotbraunen Milchling handelt.
http://www.biopix.dk/Species.asp?Languag...ory=Svampe

Größe 5-7cm
Geschmack Unbedeutend (vllt. sehr schwach Bitter/Sauer)
Milch an Lamellen
keine Farbänderung nach Schnitt/Druck
bei ehemaligen Tagebausee in Laub-Mischwald (Pappel, Birken) und Lärchenwald
auf Hochhalde in Birkenwäldchen

   

Das Aussehen passt sehr gut, denke ich (Hutform/-farbe/Stiel). Mich stört allerdings das Vorkommen bei sauren Böden. Ich dachte bei Hochkippe und an altem Zagebausee an keinen sauren Boden. Shy

bis dann,
Nando
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.06.2009 10:48 von Nando.)
09.06.2009 00:30
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Nando Offline
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Beitrag #8
RE: unbekannte letzte Funde :)
Hallo Gerd,
Zitat:===> Schau einmal HIER, was man beachten sollte, wenn man Arten dieser Gattungen einigermaßen belastbar bestimmen möchte.
ich habe mir deine ersten 3 Beiträge dazu durchgelesen.
Es sieht so aus, als ob die Täublinge/Milchlinge dann doch noch ein paar STufen zu hoch für mich sind. Rolleyes Wink

Allerdings hatte ich Gestern das Gefühl(den Gedanken), dass in der Nähe eines gefundenen Birkenpilzes, sehr oft (fast immer) ein heller Täubling stand.
   

Die hellen Täubling waren auf größere Entfernung besser zu finden. In der Umgebung war dann recht oft ein Birkenpilz oder geschnittenes zu finden. Smile

Die Rotkappen vom Sonntag fand ich auch durch Zufall, als ich mir ein Stelle mit den evtl. "Verblasenden Täubling" näher anschaute (Birken-Epen-Mischwald). Vllt. erkennt man an den Täublingen gute Bodenbedingungen für Birkenpilze und Rotkappen.

bis dann,
Nando
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.06.2009 11:15 von Nando.)
09.06.2009 11:01
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Holgi61 Offline
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Beitrag #9
RE: unbekannte letzte Funde :)
Smile Hallo Gerd,

das stimmt auffällig, warum mir das beim kopieren und einfügen abhanden gekommen ist??? Big Grin Wahrscheinlich Erdstrahlen.

Das mit der Chemie stimmt auch aber ich kenne ganz wenige Anfänger bis Fortgeschrittene die über die notwendigen Chemikalien verfügen. Daher habe ich es weggelassen.

Cool
09.06.2009 13:51
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mykologicus Offline
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Beitrag #10
RE: unbekannte letzte Funde :)
Hallo Nando,
Nr. 12 sieht für mich aus wie ein völlig abgewrackter Schwefelporling Laetiporus sulphureus.

Liebe Grüße Sabine
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Immanuel Kant (1724 - 1804)
02.06.2010 13:13
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